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Ausgangssituation

Im «Jahr des Kulturerbes 2018» wurde in ganz Europa auf die nationale, regionale und lokale Bedeutung der Baukultur aufmerksam gemacht. Zahlreiche Institutionen, Vereine und Einzelpersonen gestalteten Anlässe, Aktivitäten und Projekte. Das Bundesamt für Kultur lancierte den Wettbewerb «Kulturerbe für alle» und setzte sich zum Ziel, in die Zukunft gerichtete Ideen zu fördern. Von 130 eingereichten Projekten können nun 19 durchgeführt werden. Wir freuen uns, dass unser Projekt «Schuldetektive – Kinder erkunden die lokale Baukultur» ausgewählt wurde. Mit diesem Schreiben möchten wir Sie einladen, unsere Initiative aufzugreifen und mit Ihrer Schulklasse an der Durchführung des Pilotprojekts teilzunehmen.

Projektziel

Kinder und Jugendliche erkunden als «Schuldetektive» die Baukultur, indem sie Standorte in ihrer Gemeinde beobachten, darin Neues entdecken und ihre Erfahrung über die Anwendung kreativer Methoden sichtbar machen. Schüler und Schülerinnen vom Kindergarten bis zur Oberstufe halten ihre Entdeckungen mittels analoger und digitaler Techniken fest. Ziel ist ein bewusstes Wahrnehmen und Verarbeiten der von ihnen gewählten Plätze, Wege, Objekte, Gebäude, etc. Es interessiert uns, mit welchen Methoden und Techniken die Impulse der Kinder aufgegriffen und in kreative Prozesse überführt werden können. Die Ergebnisse und Experimente sollen in einer Unterrichtsbroschüre zur Vermittlung von Baukultur dokumentiert werden.

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Kompetenzbereich

Die Schülerinnen und Schüler können visuelle, taktile, auditive und kinästhetische Wirkungen der örtlichen Baukultur wahrnehmen und erkennen, differenzieren und beschreiben. Sie verstehen es aufmerksam zu beobachten und sich über ihre Erkenntnisse auszutauschen. In einem Portfolio können sie ihre Entdeckungen, Skizzen, Fotos oder Videos sammeln, ordnen und kommentieren, um das Material in einem Gestaltungsprozess zu verarbeiten und weiterführende Ideen zu entwickeln. Sie können sich auf zielstufenspezifisch gewählte Themen und Vorgehen einlassen, die bestimmte Aspekte der gestalterischen Verarbeitung und Darstellung ins Zentrum stellen.

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Organisation

Die Lehrpersonen erhalten eine Liste mit Kriterien, wonach sie mit ihrer Schulklasse geeignete Standorte auswählen und fotografisch festhalten. Das Projektteam bereitet die Spurensuche methodisch zielstufengerecht vor. Die Erkundung mit den Schülerinnen und Schülern wird vom Projektteam geleitet und mit der Lehrperson durchgeführt. Die Erfahrungen und Fundstücke werden unter Anleitung des Projektteams von den Teilnehmenden in einem Portfolio verarbeitet. Diese Reflexion wird in bildnerische Prozesse überführt, die in modellhaft dargestellte Projektideen münden. Für eine konkrete Realisierung der Ideen im Masstab 1:1 müsste die Schulgemeinde aufkommen.

Zeitlicher Aufwand

Finanzieller Aufwand

Beginn

Anmeldung/Kontakt

Anmeldungen von Schulklassen wurden bis 18. April 2019 entgegen genommen.
Vielen Dank für Ihr Interesse an der lokalen baukulturellen Bildung.

Für Fragen richten sie sich bitte per Mail an die Projektleitung

Projektleitung: Dr. Noëlle von Wyl, Dozentin BG, PH Schwyz

Projektpartnerin: Barbara Windholz, Architektin SIA, K’werk Zug

pädagogische hochschule schwyz Bundesamt für Kultur BAK Bildschule K’werk Zug

Ein Kooperationsprojekt der
Pädagogischen Hochschule Schwyz PHSZ
und der Bildschule K’werk Zug
Finanziert durch das Bundesamt für Kultur BAK

pädagogische hochschule schwyz Bildschule K’werk Zug Bundesamt für Kultur BAK